Wer wir sind


Die Saarbrücker Hefte sind eine der ältesten, noch aktiven saarländischen Zeitschriften. Unter dem vollen Titel Saarbrücker Hefte – Die saarländische Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft erscheinen wir zweimal jährlich, werden sowohl im Abonnement vertrieben, als auch in den regionalen Buchhandlungen und online verkauft.

Die Saarbrücker Hefte verfolgen das Ziel, die kulturelle und politische Debatte im Saarland zu beleben, veröffentlichen Originalbeiträge, die sich mit Politik, Geschichte, Kunst, Kultur und Lebenswelten in Saarbrücken, dem Saarland und dem Saar-Lor-Lux-Raum befassen. Es erscheinen Reportagen und Dokumentationen, Kommentare, Fachaufsätze, Kritiken und Analysen. Die Hefte richten sich an eine kulturell und politisch interessierte Leserschaft.

Ausrichtung

Die Hefte verstehen sich als kritischer Beobachter der aktuellen gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen im Saarland und der länderübergreifenden Region. Ein Schwerpunkt ist die Erinnerung an die demokratischen und fortschrittlichen Traditionen, Persönlichkeiten und Bewegungen, die für ein kosmopolitisches Saarland stehen.

Neben der Vergangenheitspolitik stehen Umweltthemen, Stadtentwicklung, Verkehrspolitik, aktuelle Entwicklungen des Sozialen- und Gesundheitsbereichs im Mittelpunkt der Hefte. Eine Galerie ist traditionell Teil jeder Ausgabe – darin werden die Arbeiten saarländischer Künstler präsentiert. Auch literarische Erstveröffentlichungen und Bücherbesprechungen finden regelmäßig Platz in den Heften.

Wichtige Aufsätze

  • Für seinen Text Historiker als Mythenproduzenten über die NS-Vergangenheit des früheren saarländischen Ministerpräsidenten Röder wurde Julian Bernstein 2018 mit dem „Alternativen Medienpreis“ prämiert
  • Hans Horch über die Familie Röchling und die politische Kultur im Saarland
  • Erich Später über die NS-Vergangenheit von Heinrich Schneider und Franz Josef Röder, sowie über die Justizpraxis des Stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Erwin Albrecht
  • Josef Reindl über die saarländische Industriekultur
  • Recherchen zum Bombenanschlag auf die Ausstellung „Vernichtungskrieg – Verbrechen der Wehrmacht“, der im Jahr 1999 verübt wurde
  • Wilfried Voigt über die Skandale der CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Zuletzt recherchierte er die Umstände der Ermordung von Samuel Yeboah in Saarlouis 1991, zudem wurde eine Chronik rechter Gewalt seit dieser Zeit im Saarland veröffentlicht
  • Recherchen zur Geschichte des deutschen Kolonialismus im Saarland
  • Recherchen zur Corona-Leugner Szene im Saarland

Hier finden Sie auch Informationen zur Geschichte der Saarbrücker Hefte sowie Neues in eigener Sache: in den aktuellen Pressemitteilungen der Redaktion.